TAW-Input vom 31.03.2017 – Leid -Warum lässt Gott das zu?
TAW-Input vom 31.03.2017 – Leid -Warum lässt Gott das zu?
02.04.17 

Am Freitag hielt Britta eine Andacht zum Thema Leid und warum Gott dieses zulässt.

„Jeder Mensch der unschuldig stirbt, stellt Gottes Existenz in Frage.“ – Diesen Vorwurf hört Britta auch aus ihrem Umfeld immer wieder, wenn es darum geht, warum Gott, wenn er existiert, dieses Leid zulässt. Auf diesen Vorwurf gibt es laut Britta auch keine Antwort. Niemand weiß, warum Gott so etwas zulässt, aber sie weiß, dass jede Geburt ein Beweis FÜR die Existenz Gottes ist!

Britta erzählt, dass es im Garten Eden kein Leid gab, sondern totale Harmonie im Frieden zu Gott, zu den Tieren und zu den Menschen untereinander.  Der Offenbarung nach, mündet das Ende der Welt in einer Ewigkeit ohne Leid.  Als Bild beschreibt Britta die Bäume des Lebens, von denen einer in Eden stand und der Offenbarung nach zwei im Paradies stehen werden. Die Bäume rahmen den Bereich (das Jetzt) ein in dem es Leid gibt und separieren ihn von den beiden Zeiten in den es kein Leid gab bzw. geben wird (Eden und Paradies nach der Offenbarung).  Unsere Empfindung ist, dass diese Jetzt-Zeit des Leides sehr lange dauert, für Gott ist diese Zeit jedoch sehr, sehr kurz.  Jedem sollte jedoch bewusst sein, dass diese Jetzt-Zeit nur vorübergehend ist!

Durch den Sündenfall  hat der Mensch einen freien Willen bekommen und er muss selbst entscheiden, was richtig und was falsch ist, jedoch muss jeder Mensch am Ende Rechenschaft vor Gott ablegen.  Gott lässt den Menschen eigene Entscheidungen treffen und lässt dadurch auch Naturkatastrophen, Tod, Krankheit und Ungerechtigkeit zu.

Jesus Christus ist die Verbindung zwischen den Bäumen des Garten Eden und des Post-Offenbarungsparadieses! Er ist eine Postkarte vom Himmel, denn er gibt Ausblicke von der Herrlichkeit aus dem Himmel bzw. des Paradieses. Im Paradies gibt es keine Krankheiten, weswegen Jesus diese heilen kann. Im Paradies gibt es keinen Tod , weswegen Jesus seinen Freund Lazarus aufgeweckt hat. Außerdem gibt es dort keine Begrenzungen. Jesus konnte aus Wasser auch Wein machen. Britta spendet auch Trost, indem sie aufzeigt, dass Leid, wie Tod oder Krankheit nur vorübergehend sind, nämlich bis zum Paradies, also bis zum Zweiten Baum des Lebens!

Britta gibt uns noch einen Appell mit auf den Weg: Sei Gott immer ehrlich gegenüber! Auch wenn du Leid erfahren hast: Verstecke es nicht! Sag Gott was los ist, sag was dich stört! Belüge ihn nicht damit, dass alles gut sei!

Britta hat in ihrer Predigt verschiedene Bibelstellen zitiert und gebraucht: 1. Mose 2, 8-10; Offenbarung 22, 2-4; Offenbarung 21, 4; Römer 8, 21-22