Taw-Input vom 27.01.2017 – Aus den Quellen Gottes leben
Taw-Input vom 27.01.2017 – Aus den Quellen Gottes leben
29.01.17 

An diesem Freitag hat Johannes die Andacht gehalten.

Bevor er vor 5 Jahren Leiter bei der TAW wurde, fragte er sich, ob er mit arbeiten sollte. Er fragte Gott, wo er ihn in der Jugend haben wollte. Da kam ihm der Eindruck, wie er selbst die Jugend gerne haben wollte. An welchen Ort würde er selbst gerne hinkommen, wo er sich wohlfühlt?
Da kam ihn ein Bild in den Sinn: er sah viel Trubel in und vor der Scheune, draußen standen ein paar um die Feuerschale rum, obwohl es sie zu dem Zeitpunkt noch nicht gab. Es gab so viele interessante Gespräche, alle hatten gute Laune. Dies war ein Ort, an dem Menschen sich begegnen konnten, an dem man Gott begegnen konnte, so wie man war. Seine Studienkollegen waren auch dabei und total begeistert, wollten unbedingt wieder kommen.

Und wie ist die TAW heute?

Im 1. Mose steht, dass Gott den Menschen aus Erde gemacht hat. Er haucht ihn seinen Atem, seinen Odem, ein und der Mensch lebt. Im ursprünglichen Text steht für Mensch Näfäsch, was so viel wie Kehle oder Bedürftigkeit bedeutet. Der Mensch war also eine lebende Bedürftigkeit und ist es auch heute noch. Er ist auf Gott angewiesen.

In Hesekiel 47 2-14 steht, das das Wasser vom Altar alles was es berührt hat wieder zum Leben erwacht: das tote Land, das tote Meer. Und die Bäume tragen in jedem Monat neue Früchte. Sie leben aus der Quelle Gottes, was dieses Jahr auch das neue Jahresthema der TAW ist.

Wie lebt man, sodass man jedes Jahr aufs Neue Früchte trägt? Wie wollen wir für unsere Mitmenschen und uns selbst Ehre für Gott bringen? Damit wollen wir uns dieses Jahr beschäftigen.

Und so können wir auch zur TAW kommen, als lebende Bedürftigkeiten, ob es uns gut oder schlecht geht. So wie Gott sich das gedacht hat, können wir aus seiner Quelle leben.