Taw-Input vom 20.01.2017 – Neuanfänge
Taw-Input vom 20.01.2017 – Neuanfänge
24.01.17 

An diesem Freitag hat Marlen uns bei der TAW etwas über Neuanfänge erzählt.

Zuerst hat sie viele Neuanfänge beschrieben:
Da wäre der Sänger Clueso der in einem Interview erzählt hat, das er mit seinem gleichnamigen
Lied einen Neuanfang starten möchte – alte Gewohnheiten und Blödsinn ablegen.

Auch Abraham startete einen Neuanfang und ließ alles hinter sich (1.Mose), startete mit seiner
Familie ein neues Leben und ließ entfernte Verwandte, Freunde, Heimat hinter sich. Er gehorchte
Gott und hatte absolutes Vertrauen in ihm.

Genauso wie Noah (Gen. 1-9), wobei es bei ihm ein ziemlich krasser Neuanfang war. Auch er
vertraute Gott und baute die Arche, obwohl ihn alle komisch anguckten. Und nach 40 Tagen
startete der Neuanfang.

Auch Jesus war eine. DER Neuanfang. Doch nicht nur für uns, auch für sich startete er einen
neuen Anfang, als Mensch. Er ließ die Vollkommenheit zurück.

Auch der Zöllner aus der Bibel traut sich mit Jesus einen Neuanfang. Erst nach dem er mit Jesus
isst traut er sich gutes zu tun, das zu tun was er schon länger in seinem Herzen trug. Er gibt sein
halbes Vermögen den Armen und folgt Jesus. Dieser Neuanfang schien unwahrscheinlich, denn
wieso sollten so zwei unterschiedliche Personen zusammen kommen? Der Zöllner, der Geld nimmt
und Jesus, der gibt. Und doch nimmt Jesus sich Zeit für ihn, damit der Neuanfang beginnen kann.

Jeder Neuanfang bedeutet das selbe: man nimmt sich etwas neues vor, zum Beispiel seine Vorsätze
einzuhalten wie Sport, nichts Süßes oder mehr in der Bibel lesen. Man hat ständig Pläne und die
Veränderungen gehören zum Leben dazu, auch wenn sie nicht immer gewollt sind. Am liebsten
würde man die schlechten Erinnerungen ausradieren, doch dann wärst du nicht der Mensch der du
jetzt bist.
Die Erschütterungen sind immer voraus, ob innerlich oder äußerlich getrieben und man muss sie
einfach in die Hand nehmen. Sein Leben gestalten, mit all den Stärken, Schwächen, Glück und
Trauer. Neu ist immer möglich, auch mit Gott.

Auch Marlen hatte schon viele Neuanfänge hinter sich, genauer gesagt 7. Wobei es sich hier um
örtliche Veränderungen handelte. Doch hat sie auch eine Erneuerung ihrerseits erfahren und ihrer
Beziehung zu Gott.

Sie hat nach ihrem Jahr im Ausland angefangen zu studieren, was sich auf einmal als ein
Maschinenbaustudium mit anderem Namen entpuppte. Sie mochte das alles so gar nicht, fing an es
zu hassen. Doch sie war nicht eine die einfach abbrach, sie wollte das durchziehen.
Doch was wäre dann? Sollte sie ihr Leben lang etwas machen, was sie so gar nicht mochte? Also
entschloss sie sich schließlich, doch abzubrechen. Sie dachte das wäre gut, eine gute Entscheidung.
Doch sie bekam viel Gegenwind und Bemerkungen, wie das man das von ihr am wenigsten
erwartet hätte oder das sie ihr Bafög verspielt hat oder warum sie so eine Chance aufgibt. Sie
wurde traurig, war fertig mit der Zeit. Sie fing übergangsweise in einer Kartoffelfabrik an, für 6
Monate, doch das verschlimmerte ihren Zustand, ihr ging es schlechter und schlechter, Sie zog sich
immer mehr zurück und bekam letztlich Depressionen. Daraufhin kam sie in eine Klinik, die ihr
helfen sollte. Wo war Gott während dieser Zeit? Sie hat ihn in dieser Zeit nicht gespürt, er war
einfach nicht da. Sie fing an mit sich und Gott zu ringen. Gab es ihn überhaupt?
Dann kam der Moment in dem sie Erneuerung erfahren hat: sie fühlte sich plötzlich geborgen und
hörte eine Stimme „Marlen, ich liebe dich, du bist wertvoll, ich sehe eine Perspektive für dich.“

Und ihr Neuanfang hat begonnen. Sie war 1 Jahr von Gott getrennt gewesen und er hat ihr
vergeben. Sie hat sich mit Gott ausgesöhnt und sie fing an ein FSJ zu machen und spürte, das Gott
sie zum Hauptamtlichendienst berufen hat. Womit sie im nächsten Jahr fertig sein wird.
Gott hat die Zeit genutzt, hat sie geformt, mit ihrer Vergangenheit kommt sie heute im Leben oft
viel weiter und kann viel besser mitfühlen als wenn es nicht so gekommen wäre.

Hat die Geschichte dich angesprochen? Hindert dich vielleicht etwas bei Gott zu sein? Gott ist da
und er wartet mit offenen Armen auf dich und ist bereit, dir jederzeit zu vergeben. Gott will dir
begegnen, will dir Orientierung schenken. Gott hat einen Plan zum vorwärts kommen.
Komm mit allem zu Gott, er wartet auf dich, auf gutes, schlechtes, er gibt neue Chancen, es ist nie
zu spät mit ihm einen Neuanfang zu starten.