TAW-Input vom 07.04.2017 – GOTT der Tröster
TAW-Input vom 07.04.2017 – GOTT der Tröster
10.04.17 

Am Freitag war Christian „Fischi“ Fischer bei uns in der TAW, seines Zeichens Jugendpastor in Magdeburg, und hat weiter über das Thema Leid gesprochen. Britta hatte uns letzte Woche von den zwei Bäumen des Lebens im Garten Eden und im Paradies der Offenbarung erzählt, die als Garanten für die Zeit ohne Leid dienen.  Dazwischen liegt unsere Zeit in der es Leid gibt. Gott ist dabei der Gärtner der sich um sein Paradies kümmert. Jesus ist aber auch Gärtner unserer Seelen. Als Maria ihn nach seiner Auferstehung sieht, dachte sie, er sei der Gärtner. Laut Fischi ist die Aussage sehr bezeichnend, wenn man bedenkt, dass es einen Garten Eden gibt, der das Paradies ist.

Bezogen auf das Leid hilft nur der Trost des Trösters. Kein „Warum?“ kann eine Antwort fordern die tröstet. Fischi erzählt uns ein Bild von einer Mutter die ihr Kind verliert. Später muss sie ihre Mutter über Jahre hinweg pflegen, was sie nicht mit einem Kind geschafft hätte. Die Frage nach dem „Warum?“ hilft hier nicht dabei eine Antwort zu finden, warum das Kind gestorben ist.

Das Leid ist nie gut, sondern nur GOTT! Deswegen sollten wir nicht mehr fragen „Warum?“, sondern lieber „Woher kommt meine Hilfe?“.

Hiob stellt während seiner „Hiobsbotschaften“ trotz allen Unglücks immer wieder fest: Das Leben hat GOTT uns geschenkt! GOTT hat immer das letzte Wort!

Fischi stellt daher fest: Viel über Jesus zu wissen, heißt nicht unbedingt ihm zu folgen. Entscheidend ist es ihn erlebt zu haben! Das heißt aber nicht, dass nur die ausschließlich GOTT erleben können, welche echtes Leid erfahren haben!

Fischi meint, wenn wir Jesus nachfolgen wollen, müssen wir Zeugen von dem sein, was wir mit ihm erlebt haben! Um noch einmal zu verdeutlichen, dass wir GOTTES Größe im Schmerz finden zeigt uns Fischi den POETRY-SLAM „Wo ist dein Gott jetzt?“!

Wir sind Botschafter GOTTES auf zwei Beinen!

Wo ist GOTT? Im Leid!

Wo ist GOTT? Bei uns!

Der Retter ist immer der Gärtner!

Um seinen Vortrag zu untermauern, hat Fischi folgende Bibelverse gebraucht: Johannes 20,15; Römer 8,28; Psalm 121; Hiob 10,12/19,25/42,5.