TAW-Input vom 03.02.2017 – Gastfreundschaft
TAW-Input vom 03.02.2017 – Gastfreundschaft
05.02.17 

Diesen Freitag beginnt die dreiwöchige Themenreihe “Gastfreundschaft”.

Johannes Knittel, unser TAW-Leiter, steigt in das Thema mit der Geschichte aus 1. Moses ein, in der Lot zwei Fremde (Engel) als Gäste bei sich aufnimmt. Die Sodomiter, also Bewohner von Sodom, fordern von Lot, dass er die Gäste hinausgibt, damit die Bewohner diese vergewaltigen, schlagen und schließlich töten können. Lot ist die Gastfreundschaft aber so wichtig, dass er nicht nur die Gäste bei sich behält, sondern den Sodomitern anbietet statt den Gästen seine Töchter zu nehmen, obwohl er weiß, was die Bewohner mit den Gästen vorhaben.

Nicht nur früher, auch heute wird die Gastfreundschaft außerhalb der westlichen Hemisphäre groß geschrieben! Wer wenig hat, tischt aber bei Besuch von Gästen das beste Essen auf. Wer Schutz braucht wird aufgenommen und versorgt, selbst wenn man nachts noch Brot backen muss.

Johannes möchte uns als TAW herausfordern und mahnt an über den eigenen Schatten zu springen und neue Leute anzusprechen, auch wenn man eine anstrengende Woche hatte und lieber mit seinen alten, bekannten Freunden einen chilligen Abend verbringen würde. Meistens sind die Leute, die sagen, dass sie neue Menschen nicht einbinden wollen/können, weil sie so viel Stress haben, aber auch diejenigen, die im Urlaub oder während der Ferien auch keine neuen Leute aktiv ansprechen.

Deswegen bittet Johannes sich in Gäste oder neue Gruppenmitglieder hinein zu versetzen und ihnen die ersten Kontakte und Begegnungen so einfach wie möglich zu machen.

Das besondere Augenmerk soll dabei in der TAW auf denjenigen liegen, die zum zweiten oder dritten Mal kommen. Beim ersten Besuch in der TAW fällt man auf und wird angesprochen, weil man neu ist und sich auch vorstellt. Beim zweiten Besuch entfällt die öffentliche Vorstellung und man wird nicht mehr so als neu wahrgenommen, obwohl man dies effektiv noch ist!

Johannes schießt mit einem Zitat aus Hebräer 13,2:

Der Gastfreundschaft vergesst nicht, denn durch dieselbe haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.