TAW-Gedanken zum Advent – Weihnachten in der Familie
TAW-Gedanken zum Advent – Weihnachten in der Familie
11.12.16 

Das TAW-Homepage Team äußert an den Wochenenden bis Weihnachten seine Gedanken zur Advents- und Weihnachtszeit.

In der Weihnachtszeit sind die Kleinsten aus der Familie immer ganz aufgeregt. Die Kerzen auf dem Adventskranz werden angezündet, der Adventskalender wird aufgehängt und jeden Tag ein Türchen aufgemacht. Die Weihnachtsgeschichte wird vorgelesen oder für den Heiligabend-Gottesdienst einstudiert. Die Kinder schreiben ihre Wunschzettel, basteln Geschenke, backen Kekse und sitzen mit der ganzen Familie gemütlich zusammen. Natürlich darf es auch nicht fehlen, den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Dabei freuen sich die Kinder auf die Geschenke und können es kaum erwarten, bis es Weihnachten ist.

Dennoch sollte man nicht vergessen, weshalb wir eigentlich Weihnachten feiern. An Weihnachten wurde unser Christus, der Heiland geboren. Dabei ist es wichtig, sich als Familie den Sinn des Festes jedes Jahr aufs Neue hervorzurufen und dran zu denken. Es sollte die Gemeinschaft mit der Familie und Jesus im Mittelpunkt stehen. Wir feiern Weihnachten nicht für den Weihnachtsmann, sondern feiern Jesus’ Geburt. Weihnachten ist ein besinnliches Fest.

Ich möchte euch berichten, wie es bei mir in der Familie während der Adventszeit aussieht. Früher, als ich noch Zuhause gewohnt habe, da haben wir uns immer zusammen gesetzt und besprochen, wie Heiligabend und Weihnachten gefeiert werden sollen. Da war es meistens so, dass wir morgens bei meinem Vater waren – der Geburtstag hat – und dann nachmittags zu meiner Mama gegangen sind. Da meine Eltern nicht mehr zusammen leben, ist mein Vater zur Bescherung immer zu meiner Mama gekommen. Im Anschluss ist er wieder zu seiner Familie gegangen. Am 1. Weihnachtsfeiertag waren wir meistens bei Papas Verwandtschaft und am 2. Weihnachtsfeiertag bei Mamas Schwester. Dieses Jahr (sowie auch das letzte Jahr) ist es etwas anders. Ich bin bei mir in der Wohnung, habe das Wohnzimmer geschmückt und wir besuchen uns gegenseitig. Heiligabend wird ganz anders ablaufen, da wir auch die Familie von meinem Freund besuchen werden.

So wie im letzten Jahr, werden wir dieses Jahr auch wieder in der Friedenskirche einen Gottesdienst besuchen gehen. Das finde ich besonders schön, da dann alle Brüder und Schwestern der Gemeinde zusammen kommen.

Ihr müsst wissen, dass ich aus einer ,,nicht christlichen Familie“ komme und erst durch meinen Freund zum Glauben kam. Das ist sehr schön. Meine Familie wollte nie mit mir in die Kirche gehen und ich hatte irgendwie immer schon einen Bezug zur Kirche, aber niemanden der mich mitnahm.

Schön ist es auch, dass an Heiligabend meistens die komplette Familie zusammen in den Gottesdienst geht und gemeinsam Weihnachten feiert. Die Gemeinschaft an Heiligabend wird bei mir ganz groß geschrieben. Ich mag es sehr mit meiner Familie um den Tisch zu sitzen, etwas zu essen, Lieder zu singen und die Geschenke auszupacken.

Ich bin sehr dankbar, für die Gemeinschaft in der Familie und auch in der Gemeinde.

Nun wünsche ich allen Familien ein besinnliches Weihnachtsfest – Frohes Fest- Miriam!