Paradigmenwechsel in unserem Zeitalter- Andacht 30.09.2016
Paradigmenwechsel in unserem Zeitalter- Andacht 30.09.2016
05.10.16 

Diesen Freitag ging es in der Andacht von Lukas um den Paradigmenwechsel in unserem Zeitalter.

Das ganze lässt sich gut mit Matthäus 26, 40-41 beschreiben. Hier sind die Jünger beim beten
eingeschlafen, obwohl Jesus sie gebeten hatte mit ihm zu wachen. Die Jünger hatten nicht die
Absicht einzuschlafen, sicherlich wollten sie wache halten, doch wie wenn der Körper so müde ist,
dass man kaum die Augen offen halten kann?
Ihr Geist war willig dies zu tun, doch der Körper nicht.
Jeder kennt diesen inneren Schweinehund. Hatte ich nicht vorgehabt zu lernen? Jetzt hab ich doch
wieder den ganzen Tag gezockt! Wollte ich mich nicht nur 2-3 Tage von den anstrengenden
Monaten erholen, ehe ich wieder richtig durchstarten kann? Jetzt hab ich den ganzen Urlaub über
doch nur auf der Couch rumgehangen!
Viele Dinge fallen uns schwer, obwohl sie theoretisch leicht erscheinen. Hier hat Lukas sich auf 2
Punkte beschränkt:

-Problem Faulheit
-Konflikte

Oft hindert die Faulheit uns daran das zu tun, was wir uns vorgenommen haben. Wir wissen das es
nicht gut ist die Sachen aufzuschieben und doch kommen wir nicht hoch. Es ist einfach sehr
schwer die Faulheit zu überwinden und es hat bei jedem andere Gründe.
Auch bei Konflikten fällt es den meisten schwer über ihren Schatten zu springen. Lukas beschreibt
es mit einem Tunnelblick der sich einstellt, wir sehen nur unseren eigenen Standpunkt, fühlen uns
im Recht und diskutieren oder handeln. Wie im 2.Mose 2, 11-15, Mose sah die Ungerechtigkeit die
seinem Volk angetan wurde und als Reaktion brachte er den Ägypter um. Der Tunnelblick ließ ihn
nur darauf fokussieren und er dachte an nichts anderes.
Was können wir dagegen tun? Der Geist ist doch willig, wie kann man also den Körper
“überwinden“?
Lukas nennt hier 2 Dinge, die uns helfen können:

-Vogelblick
-Zukünftiges Ich

In der Vogelperspektive kann man objektiv seine Situation betrachten. Bin ich glücklich in dem
was ich gerade tue? Wieso drücke ich mich vor dem, was ich eigentlich vorhabe?
Beim Zukünftigen Ich ist es fast das selbe Prinzip. Das worüber ich mich heute ärgere, macht es
mich morgen auch noch wütend? Interessiere ich mich nächste Woche noch dafür? Oder reagiere
ich rückblickend völlig über? Kann ich mir die Wut jetzt nicht sparen? Durch die Methoden lernt
man seine Situation besser einzuschätzen und woran man bei sich arbeiten könnte.
Zum anderen sollten wir unsere Denkweise ändern, so könnten wir uns viel leichter überwinden
und das tun, was gut für uns ist.

Natürlich ist das schwer und leicht dahin gesagt. Das wird sich von einem auf den anderen Tag
nicht ändern, doch wir dürfen den Mut nicht verlieren! Gott spricht uns zu, Epheser 1, 19-20, das
die selbe Kraft in uns wirkt, mit der Gott auch Jesus hat auferstehen lassen, dass wir alles von ihm
erbitten dürfen, Johannes 15, 7 und auch das er geduldig mit uns ist! Nur weil wir etwas auf
Anhieb nicht hinkriegen wird Gott niemals auf uns zeigen und sich abwenden, nein, voller Liebe
wartet er und hilft uns dabei das zu schaffen, Psalm 103, 8-13.