Interview zum Monatsthema Mission – TAW ­Input vom 09.09.2016
Interview zum Monatsthema Mission – TAW ­Input vom 09.09.2016
12.09.16 

… mit Jan­Ole (Leiter des Missionswerks „Christusträger Waisendienst“; Länderbeauftragter für
Bulgarien und Indien) und Fernando und Ruth (Mitarbeiter der Gemeinde für Unterstützung
der spanisch­sprachigen Mitglieder; über Missionsarbeit aus Sevilla nach Braunschweig gekommen).

Johannes Knittel führt anfangs mit Jesaja 55 aus, dass GOTTES Gedanken über dich höher sind,
als die Gedanken, die du über dich selbst hast, bzw. andere Menschen von dir haben. Für GOTT ist
Mission ein Herzensanliegen und er braucht und gebraucht dich dazu, dass sein Reich erweitert
wird.

Johannes und einige TAWler stellen den drei Missionaren Fragen wie „Wie seid ihr zur
Missionsarbeit gekommen bzw. wie habt ihr die Gewissheit Teil der Mission GOTTES zu sein?“.
Jan­Ole erzählt daraufhin dass er immer wieder dafür gebetet habe, dass GOTT ihn zur
Missionsarbeit benutzen möge. Mit 25 Jahren kam eine Anfrage des Missionswerkes, ob er dort
Geschäftsführer werden möchte; ohne, dass er eine Bewerbung abgeschickt hätte. Ähnlich war es
bei Fernando und Ruth, die nach einem Besuch eines Freundes, der in Sevilla Jugendarbeit
verrichtet, entschieden haben ihre Arbeit zu kündigen und Missions­/Jugendarbeit zu leisten. Auch
sie wurden letzten Endes unaufgefordert von der Friedenskirche angefragt wurden. GOTT hat
immer für sie gesorgt!

Auf die Frage, ob jeder Christ ein Missionar sei, bzw. ob man ins Ausland gehen müsse, um
Missionsarbeit zu leisten, antworteten die drei, dass JEDER die Aufgabe habe die Liebe Jesu
weiterzugeben. Das muss allerdings nicht im Ausland sein. Ausland ist jedoch auch nicht nur für
Abenteurer und Könner!

Die drei erzählten auch, wie sie von Jesus berichten, wenn sie mit anderen Menschen sprechen. So
sagte Fernando, dass man immer locker und ehrlich sein müsse und dass man ruhig von seinen
persönlichen Erlebnissen mit GOTT erzählen könne und vielleicht auch müsse. Jan­Ole sprach
davon, dass man niemals jemanden unter Druck setzen sollte, bzw. Gott oder das Christentum
zwanghaft ansprechen muss. Vielmehr sei es wichtiger für die Menschen, die GOTT noch nicht
gefunden haben zu beten.

Zuletzt stand noch die Frage der Motivation und des Antriebs für Missionsarbeit im Raum. Für
Fernando und Ruth sind es die persönlichen Kontakte von „fremden“ Personen mit Jesus, die ihnen
Kraft geben und sie anspornen. Für Jan­Ole ist klar: Wenn auch nur ein Mensch durch ihn zu
GOTT kommt, hat es sich gelohnt! Er gibt noch preis, dass seine Sturheit ihm bei Misserfolgen
hilft weiter zu arbeiten!

Johannes Knittel macht im Anschluss an das Interview noch das Angebot, dass man im nächsten
Jahr durch den Kontakt von Fernando und Ruth nach Spanien in eine Gemeinde vielleicht die
dortige Missionsarbeit durch ein FSJ oder eine TAW­Fahrt unterstützen könnte.