13.04.2018- Themenreihe Jüngerschaft – Jüngerschaft in Beziehung
13.04.2018- Themenreihe Jüngerschaft – Jüngerschaft in Beziehung
17.04.18 

Das griechische Wort für Jünger heißt übersetzt Schüler oder Lernender. In der Bibel wird beschrieben, wie die Jünger mit Jesus unterwegs waren und ihm nachgefolgt sind. Denn sie wollten von ihm lernen und seine Schüler sein.

Wie sieht das heute aus? Kann man immer noch in Form der Nachfolge von Jesus lernen?

Ein sehr bekannter Spruch unter den Christen ist „What would Jesus do?“ (Was würde Jesus tun?). Das beschreibt die Nachfolge, in dem man sich fragt, was würde Jesus jetzt in diesem Moment tun. Also kann man sagen Jüngerschaft bedeutet, sich so wie Jesus zu verhalten und sich die Verhaltensweisen von ihm abzugucken. Herauszufinden wie Jesus gehandelt hat, kann man auf verschiedenen Wegen tun. Da wären die Bibel oder Predigten, die ich lesen kann. Ein Weg ist auch das Gebet, wodurch man darauf vertraut, dass Jesus einen Weg aufzeigt.
Manchmal ist es einfach so, dass egal wie sehr man sich Anstrengt, du es allein nicht hinkriegst. In der Bibel im Brief an die Römer in Kapitel 7 Vers 15 steht hierzu: „Ich begreife mich selbst nicht, denn ich möchte von ganzem Herzen tun, was gut ist, und tue es doch nicht. Stattdessen tue ich das, was ich eigentlich hasse.“

Nachfolge geht nur in Beziehung, also wenn ich einer anderen Person Nachfolge. Hierzu wurde Johannes 15, 5 genannt, wo drin steht: „Ich bin der Weinstock; ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, wird viel Frucht bringen. Denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.“ Das heißt, dass wir nur in einer Beziehung zu Jesus die Nachfolge leben können. Die Auswirkung der erfolgreichen Nachfolge sind die Trauben, die nur Gott in uns hervorbringen kann. Unsere Aufgabe ist es in Christus zu bleiben und von ihm zu lernen.

Was wird dadurch verändert?

In 2.Korinther 5, 17 steht: „Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“
Man ist nicht gleich ein perfekter Mensch, die Probleme werden weiterhin bestehen bleiben. Der Vers ist eine Art Zusage und in ihm wird eine neue Wirklichkeit/Wahrheit beschrieben. Durch die Nachfolge und das Lernen von Jesus wird das Denken verändert und dadurch auch dein Handeln. Es geht darum das Denken von Jesus zu lernen.

Was sind meine Überzeugungen, auf die ich baue?

Jesus will Teil von dir sein und möchte dort, wo es nicht richtig läuft, Veränderung schaffen. Gott möchte meine Überzeugungen durch seine Wahrheiten ersetzen.
Hierzu noch drei mögliche Überzeugungen, die dir helfen können Gottes Wahrheiten in dein Leben zu lassen.

1. Gott versorgt mich: Man ist unabhängiger, da ich mich nicht mehr um Bedürfnisse kümmern muss, denn Gott kümmert sich.

2. Ich bin ein Kind Gottes: Wer bin ich? – Ich bin ein Kind Gottes.
Johannes 13, 3: „Im Bewusstsein, dass der Vater ihm uneingeschränkte Macht über alles gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott zurückkehren würde […]“
Wir sind von Gott geschaffen und werden zu ihm zurückkehren.

3. Das Reich Gottes: Hab das Ziel im Blick, das Gott diese Welt erneuern möchte und sein Reich aufbauen möchte. Das kann deinem Leben einen größeren Sinn geben. Unser Leben wird dann durch Gottes Wahrheiten bestimmt.

Römer 12, 2: „Deshalb orientiert euch nicht am Verhalten und an den Gewohnheiten dieser Welt, sondern lasst euch von Gott durch Veränderung eurer Denkweise in neue Menschen verwandeln.“